Die häusliche Pflege eines Menschen mit Demenz ist für einen Teil der Betroffenen auch nach dem Ende der Pflege nicht vorbei. Das zeigt eine Erhebung der Studie „DEM-CARE Südtirol/Alto Adige 2024–2026“, die das Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen in Zusammenarbeit mit der Alzheimer-Vereinigung Südtirol ASAA durchgeführt hat. Befragt wurden 180 ehemalige Hauptpflegepersonen. Die Ergebnisse zeigen eindrücklich: Häusliche Demenzpflege endet für viele Angehörige nicht in dem Moment, in dem die konkrete Pflegeverantwortung endet. Für einen relevanten Teil wirkt die Pflegezeit nach — als gesundheitliche Belastung, als unvollständige Verarbeitung, als Einschränkung im Alltag oder als veränderte Haltung gegenüber familiärer Pflege.
Artikel nach Suchwort
Demenz
Demenzpflege zuhause: Teilnehmer:innen für Studie gesucht
Seit Februar 2024 untersucht das Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen gemeinsam mit dem Verein Alzheimer Südtirol/Alto Adige (ASAA), wie sich die häusliche Pflege von Menschen mit Demenz auf Angehörige und andere Hauptpflegepersonen auswirkt. Mehr als 90 Interviews wurden bereits geführt, aber es braucht insgesamt 150, um aussagekräftige Daten zu erhalten. Darauf weist das Institut anlässlich des Welt-Alzheimertages (21. September) hin.
Demenzpflege zuhause: Belastung schlimmer als angenommen
Wie geht es Menschen, die zuhause einen demenzkranken Menschen betreuen? Die erste Zwischenbilanz der Studie „DEM-CARE Südtirol/Alto Adige 2024–2026“ liefert eine ernüchternde Antwort: Die psychische und emotionale Belastung ist häufig erheblich – und sie wird bislang unterschätzt. Seit Februar 2024 untersucht das Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen gemeinsam mit dem Verein Alzheimer Südtirol/Alto Adige (ASAA), wie sich die häusliche Demenzpflege auf Angehörige und andere Hauptpflegepersonen auswirkt. Mehr als 80 Interviews wurden bereits geführt, nun wird die Studie ausgeweitet. „Ab sofort können auch Personen teilnehmen, die früher gepflegt haben und aktuell nicht mehr in der Betreuung tätig sind“, erklärt Studienleiterin Dr. Barbara Plagg.
Un virus provoca la demenza?
Da tempo si ipotizza, con sempre maggiore attenzione, che alcune infezioni di natura virale o batterica possano giocare un ruolo nell’insorgenza del morbo di Alzheimer o di altre forme di demenza.Ne parla il sito d’informazione medico-sanitaria dottoremaeveroche.it.
Un articolo di Roberta Villa
Demenz in Südtirol: Ihre Unterstützung zählt!
Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz leisten täglich Enormes – oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Mit der Studie „DEM-CARE Südtirol/Alto Adige 2024–2026“ des Instituts für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen sollen diese Personen gezielt unterstützt werden.
Si può diagnosticare l’Alzheimer precocemente?
Una ricerca condotta presso la Facoltà di Medicina dell’Università di Pittsburgh, negli Stati Uniti, ha messo a punto un nuovo esame che potrebbe identificare precocemente la presenza di una delle alterazioni microscopiche della malattia di Alzheimer: gli ammassi (o grovigli) neurofibrillari. Il test sviluppato a Pittsburgh è in grado di individuare le fasi iniziali di accumulo della proteina tau prima che le tradizionali tecniche di diagnostica per immagini cerebrale possano rilevare tali cambiamenti. Ne parla il sito d’informazione medico-sanitaria dottoremaeveroche.it.
Un articolo di Fabio Ambrosino (Pensiero Scientifico Editore)
Lesereise | Smart bis zum Sarg
Am Ende sterben wir zwar sowieso, aber vorher haben wir mehr vom Leben, wenn wir geistig fit bleiben. Und dafür kann man was tun! Dr. Barbara Plagg, Wissenschaftlerin am Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen, tourt im März und April 2025 mit ihrem Buch „Smart bis zum Sarg“ durch Südtirol. Das wissenschaftlich fundierte, aber witzig geschriebene Buch erklärt, wie unser Gedächtnis funktioniert.
Wie viel Vergessen ist normal?
Autoschlüssel verlegt? Kann schon mal vorkommen, aber was tun, wenn Gedächtnisstörungen häufiger werden? Was ist eigentlich eine Demenz und wie kann man bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben? Gedächtnisleistung ist das Ergebnis unseres Lebensstils und einiger Umweltfaktoren – beide lassen sich beeinflussen. Dr. Barbara Plagg, Wissenschaftlerin am Südtiroler Institut für Allgemeinmedizin und Public Health, erklärt in ihrem Ratgeber „Smart bis zum Sarg. Gesundes Gehirn, starkes Gedächtnis“ (Edition Raetia), wie unser Gehirn funktioniert, warum Denken und Erinnern neuronale Teamarbeit sind und dass Prävention möglich ist.
Personen mit Demenz: Studie zur Pflegebelastung der Hauptpflegepersonen
Die Betreuung von Demenzkranken stellt eine Herausforderung für Angehörige und Pflegende dar. Vor diesem Hintergrund startet das Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen in Zusammenarbeit mit der Vereinigung ASAA (Alzheimer Südtirol Alto Adige) im Februar 2024 eine Untersuchung zur Pflegebelastung der Hauptpflegepersonen von Menschen mit Demenz. Durch eine Bedarfsanalyse soll die Notwendigkeit geeigneter Unterstützungsmaßnahmen für Pflegende in Südtirol aufgezeigt werden. Bislang liegen hierzu keine Daten vor.